DONNERSTAG, 25. JÄNNER 2001
Jetzt geht es der Sozialversicherung an den Kragen. Eines der großen Wendevorhaben zielt auf das Herz des österreichischen Sozialsystems. Mit dem - falschen - Argument, es sei zu teuer, soll es amerikanisiert werden. Der erste Anlauf ist im Frühsommer 2000 fehlgeschlagen. Die FPÖ hat bei den Arbeiterkammerwählen so viel verloren, dass zuwenig für die Machtübernahme da war. Jetzt geht es um
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Jetzt geht es der Sozialversicherung an den Kragen. Eines der großen Wendevorhaben zielt auf das Herz des österreichischen Sozialsystems. Mit dem - falschen - Argument, es sei zu teuer, soll es amerikanisiert werden. Der erste Anlauf ist im Frühsommer 2000 fehlgeschlagen. Die FPÖ hat bei den Arbeiterkammerwählen so viel verloren, dass zuwenig für die Machtübernahme da war. Jetzt geht es um den Kopf: Der sozialdemokratische Gewerkschafter Hans Sallmutter soll weg, der Kärntner N.a.z.i. Gaugg an seine Stelle. Christoph Kotanko warnt im Kurier zurecht vor "Parasiten".
Ich schätze Hans Sallmutter seit Jahren als einen der seltenen überzeugten Sozialdemokraten, der auch ab und zu die Parteidisziplin bricht, wenn es um Grundsätze geht. Wenn er hinausgedrängt wird, schwächt das die Arbeitnehmervertretungen weit mehr als jede andere personelle Änderung.






