FREITAG, 14. OKTOBER 2005
Es gibt eine ausgezeichnete Nachricht, und die lautet: Die österreichische Filiale von Transparency International ist gegründet. Der Beirat ist 1a: der Verfassungsrechtler Heinz Mayer als Präsident und im Beirat Prof. Walter Barfuss, der Ökonom Kurt Bayer vom WIFO, der frühere Rechnungshofpräsident Franz Fiedler, unser ehemaliger Abgeordneter Staatsanwalt Walter Geyer, der unermüdliche
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Es gibt eine ausgezeichnete Nachricht, und die lautet: Die österreichische Filiale von Transparency International ist gegründet. Der Beirat ist 1a: der Verfassungsrechtler Heinz Mayer als Präsident und im Beirat Prof. Walter Barfuss, der Ökonom Kurt Bayer vom WIFO, der frühere Rechnungshofpräsident Franz Fiedler, unser ehemaliger Abgeordneter Staatsanwalt Walter Geyer, der unermüdliche Aufdecker Florian Klenk vom Falter, die EU-Ökonomin Edith Kitzmantel, BIA-Chef Martin Kreutner als oberster anti-Korruptions-Polizist, der Ökonom und frühere SPÖ-Abgeordnete Ewald Nowotny, der Parteienfinanzierung-Experte und Politiologe Hubert Sickinger und Werner Vogt, Arzt und Kämpfer gegen das gesamte Böse. Das ist eine Sondereinheit, die für die tief verwurzelte österreichische Korruption ein schönes Problem wird. Freude!
So, und jetzt zum Schlimmsten. Heute in der Früh bin ich wieder einmal in einen feucht-klebrigen Beweis der Tüchtigkeit des Wiener Bürgermeisters gestiegen: Hundescheisse!
Ganz Wien beherbergt so viele Hunde wie die Bezirke Margareten oder Hernals Einwohner haben. Damit hat Wien einen 24. Bezirk, dessen Bewohner ein Privileg haben: Sie dürfen hinscheißen, wo sie wollen. Wenn 46 933 Hunde täglich ihre durchschnittlich 30 Deka Scheiße auf Wiens Straßen verteilen, bescheren sie der Stadt gemeinsam 14,08 Tonnen Hundescheiße. Pro Jahr sind das 5138,87 Tonnen, fein über die Stadt, ihre Gehsteige, Spielplätze und Wiesen verteilt.
Jetzt gibt es zwei Arten von Menschen. Die einen verlieren sich in ihre Gedanken und blicken dazu, wenn sie gehen, ständig zu Boden. Die anderen gehen mit offenen Augen durch die Stadt, sehen sich um und die Hundescheiße nicht. Wenn dann in der Nähe eine Lacke ist, hüpfen sie darin herum und haben Glück gehabt. Wenn alles trocken ist, droht Gestank.
Noch schlimmer ist es für die Kinder, weil Hundehalter zwei Orte zur Ablassung der Scheiße bevorzugen: Wiesen und Sandkisten.
Warum ist Wien die einzige Stadt, in der ein stilles Grundrecht für freies Hundescheißen gilt? Ist das Wahlrecht von Herrln und Frauerln so fürchtenswert, dass ihnen das kommunale Scheißrecht eingeräumt werden muss? Ich sage NEIN!
Wien ist keine Scheißstadt. Wo Hund, da auch Sackerl und Schauferl. Wo das nicht, da STRAFE!
Wer Häupl wählt, wählt Hundstrümmerln. Das ist die bittere Wahrheit. Und ein ganz streng riechender Grund, die absolute Trümmerlmehrheit zu verhindern.
Antwort von: sven
verfasst am: 17.10.2005 16:23:28
muss ja auch mal einer zu Scheiße "SCHEIßE" sagen dürfen, ohne gleich der tierquälerei verdächtigt zu sein...
Antwort von: Egon
verfasst am: 17.10.2005 12:53:07
Alle Ausländer Raus! Alle Arbeitlosen zur Pflichtarbeit ! Alle Asylwerber in den Lügendetektor ! Alle Hunde in den Zwinger ! Alle Hundshalter in die Organstrafverfügungsmühle !Ich
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Alle Ausländer Raus! Alle Arbeitlosen zur Pflichtarbeit ! Alle Asylwerber in den Lügendetektor ! Alle Hunde in den Zwinger ! Alle Hundshalter in die Organstrafverfügungsmühle !
Ich habe keinen Hund und ärgere mich logischreweise auch über Hundstrümmerln und blöde Hundeausführer. Aber noch mehr ärgert mich, daß Sie mittlerweile am österreichischen Wahlkampf - Normniveau angelangt sind.
Antwort von: klara vogelsang
verfasst am: 17.10.2005 11:53:35
. . . Tschuldigen für den abrupten Themawechsel:kann mir jemand sagen, wann es die erste Länderstudie von Transparency International über Österreich geben wird? Oder gibts es sie
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. . . Tschuldigen für den abrupten Themawechsel:
kann mir jemand sagen, wann es die erste Länderstudie von Transparency International über Österreich geben wird? Oder gibts es sie vielleicht schon?
Antwort von: Stefan
verfasst am: 17.10.2005 09:43:00
Auf die BarrikadenApell an alle militanten Hundstrümmerl Feinde:Beschiesst doch alle Hundehalter mit den liegengelassenen Überbleibseln ihrer treuen lebensgefährten. Oder: Macht alle
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Auf die Barrikaden
Apell an alle militanten Hundstrümmerl Feinde:
Beschiesst doch alle Hundehalter mit den liegengelassenen Überbleibseln ihrer treuen lebensgefährten.
Oder: Macht alle den HundehalterInnen vor die Tür!!!
Wär mal ein etwas anderer Wahlwerbeaufruf.....oder?
Antwort von: Andrea
verfasst am: 17.10.2005 09:13:20
Schade, dass die Grünen jetzt die Wahlthemen von den Zwetschken und Orangen übernehmen. Gibt es keine wichtigeren Probleme, verursacht durch die Bundesregierung, die es anzukreiden
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Schade, dass die Grünen jetzt die Wahlthemen von den Zwetschken und Orangen übernehmen. Gibt es keine wichtigeren Probleme, verursacht durch die Bundesregierung, die es anzukreiden gäbe?
Bin wirklich enttäuscht von den Streitereien zwischen grün und rot vor den Wiener Wahlen!
Antwort von: maxi
verfasst am: 14.10.2005 23:31:51
ist das die richtige und vorrangige wahlwerbung? wer hundescheiße weg haben will, wählt grün; wer ausländer weg haben will, wählt strache? gefällt mir leider nicht.in
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ist das die richtige und vorrangige wahlwerbung? wer hundescheiße weg haben will, wählt grün; wer ausländer weg haben will, wählt strache? gefällt mir leider nicht.
in unserer familie gibt es auch einen hund, aber wir wohnen am stadtrand und der hund wurde vom ersten tag an darauf getrimmt, wo er sein geschäft verrichten darf, wir gehen rechtzeitig raus und scheuen auch keine langen wege. ein hund ist da sehr lernfähig, nur die besitzer oft nicht. im dicht verbauten gebiet ist ein hund ohnehin ein armer, aber in unserer gesellschaft leider auch oft der einzige sozialkontakt. das problem sollte doch ohne das hickhack zu lösen sein, wahlen hin oder her.
Antwort von: Was sagen
verfasst am: 14.10.2005 16:32:36
denn da die grünen Tierfreunderln dazu?
Antwort von: Anonym
verfasst am: 14.10.2005 14:50:12
Hätte "keine Bestrafung vorsehen" heissen müssen... :)
Antwort von: Tom
verfasst am: 14.10.2005 14:49:36
Ich muß eines klarstellen: Nicht jeder Hundebesitzer lässt die Scheisse liegen. Ganz im Gegenteil, weit mehr als die Hälfte der Hundebesitzer in meinem Umkreis rennen nur mit
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Ich muß eines klarstellen: Nicht jeder Hundebesitzer lässt die Scheisse liegen. Ganz im Gegenteil, weit mehr als die Hälfte der Hundebesitzer in meinem Umkreis rennen nur mit "Säckchen" für die Haufen herum, um die Scheisse aufzuheben.
Das heisst: Nicht der Hund ist Schuld, sondern nur die Besitzer - und, da geb ich dem Artikel vollkommen Recht - diejenigen, die keine Strafen zahlen.
Als persönlich Betroffener bin ich SOFORT mutwillig liegengelassene Haufen mit 50 Euro und mehr zu bestrafen. Wieso soll ich als Wiener 1) in von fremden liegengelassene Hundehaufen steigen und 2) mich auch noch pauschal anpöbeln lassen, weil andere Ihre Haufen liegen lassen?






